Glaube und Vernunft am Ausgang der Moderne. Hegel und die Philosophie des Christentums
Rohrmoser, Günter

Glaube und Vernunft am Ausgang der Moderne. Hegel und die Philosophie des Christentums

Art.Nr.: 2297
ISBN: 9783830673613

48,00 EUR*

 

Beschreibung

Die Frage von Glauben und Wissen bricht im Zeichen der Aufklärung in höchster Dramatik auf. Hegel begreift dabei die Verabsolutierung der Freiheit, wie sie die Aufklärungsepoche entwirft, als das nach zwei Jahrtausenden ans Licht getretene Prinzip des Christentums: Freiheitsreligion ist das Christentum im Sinne der Menschwerdung Gottes. Deshalb ist das Schicksal des Christentums so eng mit jenem der Aufklärung verknüpft, daß sie mit ihm sich selbst zerstören müßte. Bei aller Bewunderung für den Ordo des Mittelalters entfaltet Hegel von hier her ein vertieftes Verständnis von Aufklärung, Neuzeit und Christentum. Das Thema der Hegelschen Religionsphilosophie hat den Stuttgarter Sozialphilosophen Günter Rohrmoser (1927–2008) über Jahrzehnte hinweg begleitet. Postum wird hiermit eine Zusammenfassung seines religionsphilosophischen Denkansatzes veröffentlicht, der die Hegelsche Philosophie für die Verortung des Christentums erschließt.

Autor

Günter Rohrmoser (1927-2008) studierte Philosophie, Theologie, Geschichte, Germanistik und Nationalökonomie an den Universitäten Münster bei Joachim Ritter und Tübingen. Habilitation 1961 an der Universität Köln über "Subjektivität und Verdinglichung. Theologie und Gesellschaft im Denken des jungen Hegel". Nach Honorarprofessur an der Universität Köln Ordinarius für Sozialphilosophie an der Universität Hohenheim. Daneben Lehrauftrag für Politische Philosophie an der Universität Stuttgart. Die Schwerpunkte seiner Arbeit lagen auf den Gebieten der Religionsphilosophie, der Philosophie des Politischen und der Theorie der Gesellschaft.

Buchinformationen

544 SEiten, Festeinband